ARD Beitrag: Macht Besitz glücklich? Unterwegs in einem reichen Land

Weil uns dieser ca. 45-minütige Beitrag so gut gefallen hat, empfehlen wir dir, ihn unbedingt anzuschauen!

Macht Besitz glücklich? Unterwegs in einem reichen Land

Kurze Inhaltsbeschreibung:

“Fast 10.000 Dinge hortet der durchschnittliche Deutsche in seinem Zuhause. Auch der Bremer Autor des Films, János Kereszti. Eine immense Zahl, die ihn zu einer Reise durch die Republik treibt. Denn die Deutschen haben im Schnitt noch nie mehr besessen und gleichzeitig noch nie so viel gekauft wie heute. Was sagen Glücksforscher und Ökonomen über den Zusammenhang von Glück und Besitz? Der Ökonomieprofessor und Wachstumskritiker Niko Paech mahnt, dass man auch genug Zeit haben muss, um Besitz genießen zu können: Dass zum Beispiel ein Musikliebhaber nicht glücklicher wird, wenn er sich statt zehn 100 CDs pro Woche kauft, weil er schlicht nicht die Zeit hat, alle zu hören.”

Quelle: Das Erste

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Nikuscha

    Gerade gesehen und ebenfalls für sehenswert befunden. Wenn nicht sogar für anregend, haha!

    Mehr über die verschiedenen Einstellungen unterschiedlicher Menschen zum Thema Konsum zu erfahren, macht Konsum greifbarer und kann dabei helfen, die eigenen Rahmenbedingungen abzustecken und Antworten auf Fragen, wie z.B. “Wie weit kann ich gehen?”, zu finden.
    Ich mache mir momentan viel aus solchen Reportagen (genauso wie aus Beiträgen & Kommentaren auf verschiedenen Blogs), da solche Denkanstöße eine richtige Antriebskraft darstellen.

    Danke für die Empfehlung! Jetzt habe ich wieder ein bisschen “Stoff”, an dem ich mir den Kopf zerbrechen kann ;)

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    1. Emi Artikelautor

      Freut uns, dass dir die Reportage gefallen hat. :-)

      Fand vor allem den “Konsum-Gewöhnungeffekt” bei dem Model sehr interessant. Geht ja vielen Menschen so, wenn sie eine Gehaltserhöhung bekommen.

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  2. Britta

    Ich hatte die Reportage vor einiger Zeit auch schon auf meinem Blog verlinkt, weil ich den Beitrag sehr interessant (und gut gemacht) fand.

    Ich selbst bin gerade hin- und hergerissen. Meine Minimalismus- und Sparphase hat mich auch nicht mehr richtig glücklich gemacht. Ich versuche gerade, einen Kompromiß zu finden – also in die Dinge zu investieren, die es mir wert und die mir wichtig sind – das macht mich nämlich tatsächlich glücklich. Es hat was mit Wertschätzung meiner Person zu tun. Taschen, Schuhe – machen mich nicht glücklich. Ein Einkauf bei IKEA? Jaaaa, ist so :-) . Weil ich gerne und viel zuhause bin, und es dort schön haben will. Schön, nicht überladen.

    Ich werde mich auf diesem Mittelweg noch ausprobieren.

    Alles Liebe & einen schönen 3. Advent an die Deluxe-Minimalisten ;-)
    Britta

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    1. Emi Artikelautor

      Hi Britta,

      oh sorry, haben nicht gewusst, dass du die Reportage bereits verlinkt hast. Wobei dies natürlich sehr für sie spricht. :-D

      Bäh! Sparen und Askese mögen Jack und ich auch nicht. Wir leisten uns gerne etwas, wenn es uns gut tut. Mittlerweile investieren wir lieber in ein leckeres Essen oder in Unternehmungen/Reisen als in Klamotten, Auto und Statussymbole. Wenn du, Frau Sofaheldin, dir etwas Gutes tust, indem du es dir zu Hause schön machst, ist das genau das Richtige! Damit solltest du niemals aufhören!!!

      Es geht Jack und mir bei Downgrade Deluxe nicht darum, besonders vorbildlich zu sein, sondern, dass du dich bewusst besser kennenlernst und erkennst, was dir wirklich wichtig ist. Du kannst auf so viel unnützen Kram verzichten und dir dadurch das gönnen, was dich wirklich glücklicher macht. Sei dies, in deinem Fall ein Wohlfühl-Zuhause, in unserem Fall ein weniger stressiges und gleichzeitig erfüllteres Leben ;-)

      Dir ebenso alles Liebe und viel, viel mehr von deinem Weg, Frau Sofaheldin!
      Emi (& Jack)

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  3. Tanja Heller

    Ja, das eigene Wohlfühlmaß finden. Völliger Verzicht ist nicht mein Ziel. Ich hab mir auch Sachen gekauft, die seit Jahren schon auf meiner Liste waren wie Profi-Schraubenzieher, Deuter Rucksack, Bodum Teekanne. Und empfinde das auch als Wertschätzung meiner Person. Was Altes fliegt immer dafür raus. Das funktioniert wirklich.

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    1. Emi Artikelautor

      … und vor allem fühlt sich das wirklich “deluxe” an! Du kannst es dir leisten, dir etwas Gutes zu tun, weil du auf all den anderen Kram einfach verzichtest ;-)

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