Leserumfrage: Womit belohnst Du Dich?

Gesunde Ernährung Downgrade Deluxe

Heute Mittag haben Jack und ich einen wunderschönen Sonnenspaziergang gemacht. Da es Mittwoch ist und wir natürlich auch Pflichten zu erledigen haben, war das ganz besonders deluxe.

Wir haben uns belohnt und so fühlte es sich auch an. Ebenso geht es uns übrigens mit leckerem, gesunden Essen. :-)

Früher gab es für uns eine solche Art von Belohnungen nicht, da vor lauter Arbeit gar nicht daran zu denken war, im Winter die Sonne zu sehen. Anstatt dies am Wochenende nachzuholen, belohnten wir uns durch Konsum.

Karriere und Erfolge als Belohnung? Statussymbole und Konsum als Seelenbalsam? Oder sind diese doch eher eine Art Schmerzensgeld oder Trost für die disziplinierten Arbeitsstunden?

Fakt ist: Wir brauchen Belohnungen, um Motivation langfristig aufrechtzuerhalten. Man kann sich zwar auch aus sich selbst heraus motivieren (intrinsische Motivation), dieser “Flow” hält jedoch nicht ewig an. Wenn Du also etwas über längere Zeit betreibst, wird es auf kurz oder lang auch Phasen geben, in denen Du einfach keine Lust hast. In einem solchen Fall sind wir Menschen nun einmal auf motivierende Belohnungen, die in der Regel von außen kommen, angewiesen.

Da wir Dein und unser persönliches Belohnungsspektrum natürlich gerne ausdehnen würden, beginnen wir nun direkt mit Dir ein Brainstorming:

Wie belohnst Du Dich für “harte” Arbeit, wenn nicht mit Konsum?
Was gönnst Du Dir?
Was treibt Dich an, wenn Du einmal keine Lust hast?
Was ist deluxe, ohne dass es etwas bzw. viel kostet?

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Maria

    Der Satz “eher Schmerzensgeld und Trost” statt Belohnung trifft es ziemlich gut. Immer wieder eine Tafel Schokolade um mich weiter im Hamsterrad voranzutreiben.

    Aber das muss nicht so sein, man kann auch aussteigen und dann – so wie gerade eben – einen Spaziergang in der Sonne machen, die ersten Frühlingsboten genießen und es sich einfach gut gehen lassen.

    Ein gutes Leben ist die schönste Belohnung!

    lg
    Maria

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    1. Emi Artikelautor

      Hi Maria,

      das klingt gut… sich ein gutes Leben gönnen können: “Man muss sich auch was gönnen können!”

      LG Emi

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  2. Tanja Heller

    Hallo Emi,

    “Planen, organisieren, durchziehen, feiern,” sagte Rach mal. Das Feiern finde ich ganz wichtig. Die eigene Leistung zu sehen und sich darüber zu freuen. Sich selbst und das Leben feiern.

    Ja, ich merke immer wieder, dass Leute ihr Leben verschieben und auf Fernziele hinarbeiten. Die sind viel zu weit weg. Bis dahin wird dann viel Ungesundes als “Ausgleich” konsumiert wie Alkohol, Fleisch, Süßigkeiten, Matrielles. Besser: Sich Zwischenziele setzen und die kleinen Erfolge feiern. Das ist ganz wichtig, Emi. Und gerade wenn man viel leistet, auf die Grundbedürfnisse besonders achten wie einfaches, gesundes Essen, Ruhe, genug Schlaf, Bewegung und unspektakuläre aber schöne Erlebnisse wie sich mal an einen Fluss oder auf den Spielplatz setzen und den Kleinen zu sehen. Sich treiben lassen. Auch mal bewusst einen Tag nix machen und müssen, mir 3 Filme hintereinander ansehen oder viel Musik mit Kopfhörer hören. Wasser finde ich noch toll. Lange duschen. Entspannt auch.

    Liebe Grüße
    Tanja

    <3 Glückwunsch zum Buch!!! Hab gerade mal reingelesen.

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    1. Emi Artikelautor

      Oh ja… Feiern!!! Du hast direkt durchschaut, wie dieses Thema aufkam, Tanja!
      Buch fertig, erstmal raus in die Sonne und abends ein Fläschen Sekt aufmachen. ;-)

      Du hast sehr viele schöne Dinge genannt, mit denen man sich immateriell belohnen kann. Die fühlen sich auch langfristig gut an… Habe immer den Eindruck diese Hau-Ruck-Belohnungen durch Konsum stopfen das Loch nicht, füllen also den Akku nicht auf, dessen Energie ziemlich gelitten hat.

      Eigentlich müsste man ja immer gut zu sich sein und die von Dir angesprochenen Mini-Ziele belohnen. So hält sich dauerhaft die Waage zwischen Stress und Entspannung und letztendlich versucht man gar nicht, sich mit “tollen” Anschaffungen zu trösten…

      Fazit:
      Dauerhafte Belohnung = immer gut zu sich selbst sein und, wie Maria schreibt, so ein schönes Leben leben.

      LG Emi

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  3. materialfehler

    Ich belohne mich zB mit Videospielen, also mit der Zeit die ich damit verbringen darf. Das ist Halbkonsum, denn ich bekomm die geschenkt oder geborgt oder geh zu meinem Freund schnorren. Die Belohnung ist aber definitiv die Zeit, nicht das Ding.
    Oder ich belohne mich mit Lesezeit, die Bücher sind aus der öffentl. bibliothek.
    Aber natürlich belohn ich mich auch mit Materiellem, vorrangig aber Essen (teure Schoko, Lieblingsrestaurant usw.)

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    1. Emi Artikelautor

      Also belohnst Du Dich mit etwas, das Dir Spaß macht, was Du aber nicht soooo häufig tust, weil es ein bißl zeitintensiv ist. Zusätzlich macht es noch mehr Spaß, weil Du dafür nix bzw. nur die Hälfte bezahlst, weil Du Dich bei Deinem Freund durchschnorren kannst. Sehr fein ;-)

      Das Essen auf dem Foto war auch eine Belohnung. Aber so etwas kommt nicht häufig vor, nicht dass man sich an all die Köstlichkeiten gewöhnt und der Genuss auf der Strecke bleibt.

      Essen ist toll und selbst bei Tieren scheint es DIE Belohnung schlägt hin zu sein… :-)

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  4. Stefan

    Wie belohnst Du Dich für “harte” Arbeit, wenn nicht mit Konsum?
    - Zeit für mich oder , wie heute, Training

    Was treibt Dich an, wenn Du einmal keine Lust hast?
    - das ich weiß, für was ich das mache. Ich schon lange nichts mehr, dass für mich nicht Sinnvoll ist.

    Was ist deluxe, ohne dass es etwas bzw. viel kostet?
    - s.o. ;-)

    Antworten
    1. Emi Artikelautor

      Hallo Stefan,

      schon interessant, dass viele sich mit Zeit belohnen. Scheint ja die Zeit zu sein, die man sich vorher abknapsen musste, um sein Ziel zu erreichen. Wenn man es für sich erreicht, tut es auch wirklich gut.

      Stell Dir mal vor, viele Menschen opfern Zeit, um Ziele zu erreichen, die sie gar nicht sinnvoll finden… Die Zeit, in der sie sich belohnen könnten, opfern sie dann für Dinge, die alle für sinnvoll halten, zum Beispiel für Sport. Aber wenn das (nicht wie bei Dir) keinen Spaß macht, bleibt keine Zeit mehr sich wirklich zu belohnen.
      Wird dann gekauft? Wie wird der Akku wieder aufgeladen? Wo endet das?

      Liebe Grüße
      Emi

      PS: Die Fragen stelle ich mal in den Raum. Sind eher Anregungen für die Leser und mich selbst. ;-)

      Antworten
  5. Toffel

    Hallo!
    … manchmal reicht es mir einfach in der Sonne auf einer Bank oder im Wald auf einem Baumstumpf zu sitzen. Dazu klingt es in mir: “Das hast du gut gemacht.”

    Das ist doch was, gell? ;-)

    Aber neulich klappte etwas wirklich gut, da saßen wir zusammen und ich habe mir ein gutes Bier gegönnt.

    Gratulation zum Buch!
    Toffel

    Antworten
    1. Emi Artikelautor

      Ein Bierchen in Ehren, mag niemand verwehren! :-) Sehr schön!

      Diese Ruhe nach einer Anstrengung finde ich auch immer sehr wichtig… Geniessen dürfen, was eigentlich immer da ist, wofür man aber leider nicht immer Zeit hat. Du hast das echt schön beschrieben: Sonne-Wald-Baum. Kann ich direkt nachempfinden.

      Vielen Dank für die Glückwünsche & für die rüber-geschaufelte Sonne, die hält sich schon seit 2 Tagen, obwohl es vorher so grau und regnerisch war!!

      Liebe Grüße
      Emi

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  6. Pia

    Hallo Emi,

    Jetzt hast du mich echt zum Nachdenken gebracht. Ich glaube das ist mir gar nicht so bewusst, wie ich mich belohne.

    Wie belohnst Du Dich für “harte” Arbeit, wenn nicht mit Konsum?
    Einfach mal faul sein dürfen, einen Samstag auf der Couch verbringen, einen wenig bildenden, aber unterhaltsamen Film gucken.

    Was gönnst Du Dir?
    Kuchen!

    Was treibt Dich an, wenn Du einmal keine Lust hast?
    Einfach weitermachen, Punkte abhaken können, die Aussicht auf ein Ergebnis (sollte nicht unerreichbar erscheinen, daher finde ich Zwischenziele wichtig)

    Was ist deluxe, ohne dass es etwas bzw. viel kostet?
    Nichtstun, am besten in der Sonne.

    Antworten

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