Reportage: Surviving Progress – why we have to use less

Endstation Fortschritt?

Nehmt euch die Zeit, die eingefügte, 1.5-stündige Reportage anzusehen.
Mehr gibt es dazu nicht zu sagen…

Surviving Progress leaves us with a challenge:
To prove that making apes smarter was not an evolutionary dead-end.
Zitat: offizielle Website des Films

Trailer (Englisch, Quelle: Surviving Progress)

Film (Deutsch/ ZDF Info, Quelle: Youtube.com):

Weitere Informationen: http://survivingprogress.com

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Nikuscha

    Solche Dokus lösen immer den inneren Drang nach folgendem Reflex aus: laut schreien und sich in einer Ecke verkriechen.
    Doch leider ist das keine befriedigende Option.. so ganz aufgeben will scheinbar doch keiner ;)
    Wir müssen wohl unsere eigenen Schlüsse daraus ziehen.

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    1. Emi Artikelautor

      hmm… da hast Du recht, Nikuscha. Verkriechen und versuchen den Kloß im Hals wieder loszuwerden…

      Wir haben länger überlegt, ob wir die Doku überhaupt hier veröffentlichen sollen. Wir haben uns dafür entschieden, weil sie fundiert belegt, warum Downgrader/Minimalisten/Konsumkritiker in vieler Hinsicht das Richtige tun. Vor allem ab Minute 40 wird ganz klar auf Konsumeindämmung eingegangen.

      Auch wenn, wie Du schon sagst, jeder seine eigenen Schlüsse aus der momentanen Klimadiskussion ziehen muss. Vielleicht lösen ja doch viele kleine rollende Sandkörner eine Lawine aus. ;-)

      Viele Grüße
      Emi

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  2. Nikuscha

    Liebe Emi,

    es war – in meinen Augen – auf jeden Fall die richtige Entscheidung, diese Doku zu posten. Ich überlege bereits, sie beispielsweise meinen Eltern zu schicken, die bisher auch gerne an dem Gedanken festhalten, dass jedes Land und dessen Bewohner gemeinsam für die eigene Wirtschaftsleistung verantwortlich sind.
    Eigentlich würde ich am Liebsten diese Doku (& ähnliche weitere) ganz vielen Leuten ins Gesicht werfen und höre bereits den kleinen Teufel in meinem Kopf: “Du machst es besser als andere, du weißt mehr!” – aber man darf sich nicht auf diese verlockenden, süßen Worte einlassen. Keiner mag Klugscheißer ;)

    Jetzt, da ich den Kloß nach einiger Zeit geschluckt habe, ist mir noch klarer geworden, dass ich weitermachen will wie bisher, aber ich halte es wie bereits am Schluss der Doku gesagt wurde: Man darf den Menschen nichts vorschreiben, also rede ich einfach chaotisch über die Dinge, denn so ist das Leben auch.

    Ich hoffe so sehr auf eine Lawine, aber andererseits will ich mir nichts vormachen… die Wahrscheinlichkeit, dass die Zukuft ziemlich mies aussehen wird, ist hoch. Ich weigere mich allerdings, daran beteiligt zu sein, das “Experiment Zivilisation” zusammen mit unserer Gesellschaft gegen die Wand zu fahren. Nur weil wir ein Teil der Gruppe sind, müssen wir uns nicht von deren Regeln unter Druck setzen lassen.

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    1. Emi Artikelautor

      Liebe Nikuscha,

      schön zu hören, dass wir nicht alleine sind und dass Du einige Menschen auch am liebsten packen und wachrütteln möchtest. :-)

      Ich hatte mal einen sehr frustrierenden Tag, an dem habe ich den Beitrag “Parasit-Ich” geschrieben. Wir sind ein Teil dieser Zivilisation und können uns scheinbar – allein aufgrund unserer Existenz- nicht selbst aus diesem System entfernen. Das macht schon manchmal ein schlechtes Gewissen. Selbst, wenn man denkt, man macht es besser, 100% besser können wir es leider auch nicht machen.

      Aber vielleicht 80%! Und wenn jeder das macht, reicht der Planet vielleicht doch für uns alle *träum*
      Deshalb wäre es super, wenn Du solche Dokus verbreitest. Es kann ja jeder selbst entscheiden, welche Konsequenzen sie/er daraus zieht. Belehren, „klugscheißen” und sich selbst den Heiligenschein aufsetzen, bringt, wie Du ja schon geschrieben hast, nichts.

      Machen wir einfach unserer eigenen Regeln im Rahmen des Möglichen, deshalb auch Downgrade Deluxe.
      Es fühlt sich deluxe an, weniger zu scheffeln, zu konsumieren, zu ackern, zu hetzen… und dafür mehr Du selbst zu sein, Zeit zu haben und sich mit den für Dich wirklich wichtigen Dingen zu beschäftigen.
      Einmal dem Streben und Hetzen entkommen, hatten Jack und ich Zeit mal die Augen zu öffnen und uns umzuschauen: Die Welt bietet uns so viele schöne Dinge und wir machen sie (unbewusst) durch unseren “normalen” Lebensstil kaputt. Noch schlimmer, wir machen uns selbst damit kaputt, wenn man mal an die Anzahl der psychosomatischen Erkrankungen, Depressionen und Burnout-Fälle denkt. Paradox… :-(

      Fakt ist: hohles Konsumieren macht nicht glücklich. Warum sonst sind wir “reichen” Deutschen oftmals Miesepeter?

      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!

      Emi

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  3. Nikuscha

    Liebe Emi,

    es ist ja bereits eine unglaubliche Erleichterung, wenn man am Wochenende keine Tüten mit Klamotten nach Hause schleppen muss. Ach, was hätten sich meine Eltern gefreut, wenn sich dieser Prioritätenwechsel bereits mit 17, oder so, vollzogen hätte! Haha!

    Aber wie du sagst, es ist nun einmal deluxe, weniger Zeit mit Zeug zu verbringen und es fühlt sich deluxe an, auf Werbung und Sale-Angebote nicht wie ein dressierter Hund anzuspringen, denn so hatte ich mich früher gefühlt, als Mütterchen “Konsum” mir noch oft den Alltag versüßt hat. Die deluxe-Liste könnte noch weitergehen~

    Ich denke, das Vorleben und Vormachen löst bereits einen großen Effekt aus. Ich bin in Gesprächen schon lange nicht mehr so hitzig, empört und nötigend, wie ich es mal am Anfang war (zum Glück!) und habe eine Balance gefunden, indem ich den Wunsch, die Welt zu ändern, hinten angestellt habe. Ich freue mich umso mehr über den Austausch mit Gleichgesinnten auf Blogs und den mit meinen Mitmenschen.
    Es hilft auch, nach positiven Beispielen im Alltag zu suchen. Manchmal lobe ich die Kundin vor mir, dass sie eine eigene Tasche dabei hat, oder spreche Leute auf ihre Wasserflaschen aus Metall und Glas an! Na hoffentlich kommt das auch immer richtig rüber ;D

    Damit wünsche ich ein schönes erstes Advents-Wochenende! Für mich zum ersten Mal so reduziert, dass das Herz aufgeht und die Seele atmen kann.

    Nikuscha

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    1. Emi Artikelautor

      Liebe Nikuscha,

      deinem Kommentar gibt es nichts mehr hinzuzufügen.

      Ich freue mich riesig, dass du hier schreibst und zwar über genau die Dinge, die (Jack &) mir so sehr auf der Seele brennen! Jeder Satz zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht (ungelogen!! ;-) )
      Manchmal fühle ich mich wie ein Alien zwischen all den kaufenden und geld-versklavten Menschen. Es tut gut, hier Menschen wie dich zu finden, die ebenso denken und sich damit auch nicht abfinden wollen. Selbst im Kleinen um sich herum die Menschen anzustecken und zu motivieren, fühlt sich deluxe an.

      Hab du auch ein entspanntes Adventswochenende mit all den schönen Deluxe-Dingen, die das Leben dir gibt.

      Emi

      Antworten
  4. Nikuscha

    Um es mit den Worten meines Freundes zu sagen: “Das ist ja das Schöne am Internet~ es bietet eine Plattform für Gleichgesinnte. Früher gab es nur so etwas wie eine Zeitschrift, die einmal alle 6 Monate rauskam, oder so, und darin gab es dann Leserbriefe. Und man konnte sogar noch zum alljährlichen nationalen Treffen fahren!” ;)
    Das Schreiben & Lesen tut auch mir gut~ und so erfreuen & beeinflussen wir uns beide! Deluxe! Danke dafür :)

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