Was tun mit Kram, der sich nicht verkaufen lässt?

Wer diesen Blog schon länger liest, weiß ich ein absolute Gegner des Wegwerfens von Dingen bin.

Doch wohin mit dem Kram, wenn…

Kram spenden

… niemand ihn haben möchte?  (Bekanntenkreis, Kleinanzeigen, etc.)

… wenn es sich um Plunder handelt, den man gar nicht weiterverkaufen/verschenken kann?

… Du die Brocken einfach loswerden möchtest und das so schnell wie möglich?

Dafür gibt es eine super Lösung:

Spenden für einen guten Zweck!

Es gibt auf dieser Welt viele Vereine und gemeinnützige Organisationen, die Trödel sammeln und ihn verkaufen, um ihre Vereinskasse aufzubessern.

Schau einfach mal in die (online) Kleinanzeigen Deiner Umgebung. Wir haben einer netten Dame von der Katzenhilfe gespendet, die sich auch wirklich nachweislich um herrenlose Katzen und deren Vermittlung kümmert.

Das hat so gut getan, dass wir zusätzlich noch Bekannte und Verwandte angestiftet haben, etwas beizusteuern (also auszumisten).

Win-Win: Du bist Deinen Kram los, dennoch wird er vertrödelt also weitergenutzt und der Erlös kommt on top noch einem guten Zweck zu gute.

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Maria

    In meiner Umgebung wird demnächst ein Kostnixladen aufmachen, das ist auch eine gute Möglichkeit, um seine Dinge abzugeben, die zu gut für den Müll aber irgendwie doch unverkäuflich sind.

    lg
    Maria

    Antworten
    1. Emi Artikelautor

      Hi Maria,

      ist der Kostnixladen gemeinnützig? Oder wird da getauscht? Kenn ich gar nicht…
      Kurz Onkel Google gefragt…

      Tolle Sache! Vor allem für Krimskrams und Menschen, die nicht sofort alles in die Tonne schmeißen mögen.

      Liebe Grüße
      Emi

      Antworten
  2. Maria

    Hallo Emi!

    Unser Kostnixladen ist ein ökologisches Projekt und das natürlich auch soziale Aspekte beinhaltet. Mir persönlich geht es vor allem um die Schonung von Ressourcen, der Kostnixladen soll ein Statement gegen unsere Wegwerfgesellschaft sein.

    Die gesamte Einrichtung hat nichts gekostet und alle Mitarbeiter arbeiten ehrenamtlich. In diesem Laden geht wirklich alles ohne Geld. Menschen geben Dinge ab, die sie nicht mehr brauchen und andere können diese mitnehmen.

    http://kostnixladengratkorn.wordpress.com/

    lg
    Maria

    Antworten
    1. Emi Artikelautor

      Huhu Maria,

      vielen Dank für die schnelle Info. Das Projekt hört sich super an!

      Eigentlich müsste jede Stadt einen solchen Laden haben. Also eher ein Lager, auch für Möbel. Teilweise sieht man ja auch noch intakte und sogar hübsche Dinge im Sperrmüll. Die Vereine und gemeinnützigen Institutionen könnten dann Dinge zum Vertrödeln abholen bzw. bedürftige Menschen dort hin schicken.

      Viel Erfolg mit Eurem Laden und ich drück Euch die Daumen, dass das Beispiel Furore macht!!

      LG Emi

      Antworten
  3. Sarah

    Genau diese Frage habe ich mir letztens auch gestellt. Ich hatte noch ein paar DVDs übrig, welche am Flohmarkt nicht weggingen und auch niemand mehr geschenkt wollte.

    Ich habe mir überlegt sie “gratis zum mitnehmen” auf die Strasse zu stellen, sie der Leihbücherei zu vermachen oder sie in den lokalen Second-Hand DVD/CD/Platten Laden zu bringen. Gewonnen hat Letzteres. Nächstes Mal werde ich die Option Trödelgeschäft ins Auge fassen.

    Antworten
    1. Emi Artikelautor

      Hi Sarah,

      das sind auch gute Ideen. Die Betreiber solcher Läden leben ja auch von solchen “Spenden”. Wobei ich das Gefühl habe, dass sie sich nicht wirklich rentieren…

      Liebe Grüße
      Emi

      Antworten
  4. christine

    Ich bringe Einzelteile, vor allem Geschirr und Gläser, gern in das Regal, das im Eingangsbereich der hiesigen Tafel steht. Dort sind sie schnell weg und ich mache Menschen eine Freude.

    Antworten
  5. Wolf

    Aber bitte keinen Plunder spenden! Nur das spenden, was für die eigenen Freunde auch noch gut genug wäre. Oder was man zumindest reparieren kann.
    Ist nämlich auch eine Form von Wertschätzung, den Bedürftigen gute Sachen zu geben und nciht den letzten Ramsch.

    Antworten
    1. Emi Artikelautor

      Das stimmt!
      Die Dame von der Katzenhilfe hat uns Geschichten erzählt, was manche Leute dort abgegeben haben… Das war teilweise mehr als respektlos :-(

      Antworten

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